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 Betreff des Beitrags: Der Hüter des Dritten Auges
BeitragVerfasst: Fr Mai 06, 2011 11:37 am 
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Registriert: Mi Apr 27, 2011 1:24 pm
Beiträge: 3
Wie lange ist es her, dass ich mich das letzte mal hier blicken gelassen habe?
Ich denke ewig und auch wird die Zahl derer die sich noch an mich oder an das was ich hier berichten werde erinnern. Aber es gibt sicherlich noch ein paar.
Schon allein meine Beitragszahl und das Registrierdatum unter meinem Namen stört mich ja, drüber war ich mal in den Top 10 der Poster und das Registrierdatum war ebenfalls aus den frühen Jahren, aber was will man machen bei einem neuen Forum. Das abnippeln der Festplatte damals hat mich schwer getroffen und hat auch die Arbeit zerstört von der ich gleich berichten werde.
Zwar ist meine aktive SH Zeit seit langem vorbei, doch gibt es immer noch etwas was mich stark an SH erinnert und auch an SH bindet, da hier alles seinen Anfang genommen hat.

Ganz klein und unscheinbar in diesem Forum wurde der erste Samen gepflanzt in einem kleinem Wirtshaus am Hafen mit der netten Besitzerin Charlotte McKenzie. Jetzt nach langer Zeit bin ich zurück um euch wieder diese alte Geschichte zu erzählen.
Auch wenn damals als die Festplatte ihren Geist aufgegeben hat und große Teile der Geschichte verloren gegangen sind [was würde ich den für diese Daten geben, ich hoffe immer noch, dass die Festplatte immernoch irgendwo bei Tem herumliegt] so habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht diese neu und vor allem weiter zu schreiben -- Die ich dann auch als Buch veröffentlichen will/werde.
Ich freue mich auf und bitte auch um Kommentare, Kritik, Gedanken und Verbesserungsvorschläge (und auch um die Korrektur von Rechtschreibung und sonstigen Fehlern, wobei ich glaube, dass diese im Anfang schon ziemlich beseitigt wurden.)

Aber bevor wir und wieder in dieses Wirtshaus begeben, reißen wir erst einmal zu einem anderen Ort und erfahren eine andere Geschichte
PS: Wie kann man hier Textstellen in die Mitte verschieben? [CENTER] gibts hier irgendwie nicht:

Prolog 1
Bild

Bildie Worte des Priesters drangen nicht bis zu Norwins Ohren vor, er nahm sie überhaupt nicht wahr, er wusste nur, dass dieser Tag ihm seinem Ziel viel näher bringen würde.
Während sie noch ihre Ringe tauschten, wurde mit einem lautem Krachen die Türe aufgestoßen. Im Türrahmen stand ein kräftig gebauter Mann, er trug eine schwere Rüstung, auf deren Brustplatte in der Mitte ein, mit rot umrahmter, goldener Hammer eingraviert war. Sein dunkles, lockiges Haar wehte, als er mit festen Schritten auf den Altar zusteuerte.
In seinen Augen konnte Trud nur Hass erkennen, als sie sich ihm in den Weg stellte . » Vater, er…« » Schweig «, unterbrach er sie mit lauter Stimme. » Du weißt doch nicht einmal wer er ist. Aber ich weiß es! Ich weiß wer du bist Norwin!«, schrie er ihn nun an. » Oder wie auch immer du dich gerade nennst, du wirst meine Tochter nicht für deine Ziele missbrauchen. Ich werde dich und deine pure Gier nach Chaos aus der Welt schaffen.« Er zog seinen Metallhammer aus dem Gürtel und hob ihn in die Luft. Während Trud mit einem lauten » Nein« zusammenbrach, grinste Norwin in das Gesicht ihres Vaters und sagte mit einem höhnischem Unterton:» Du kannst mich nicht besiegen und du wirst es auch niemals können, nicht solange du dich so an deinem weltlichen Hab und Gut festkrallst«. Ein heller Blitz durchflutete die Kapelle und an der Stelle wo Norwin gerade noch gestanden hatte, war nur noch ein Häufchen Asche.
» Was hast du nur getan Vater?«, schluchzte Trud auf dem Boden neben ihm. Langsam kroch sie auf den schwarzen Fleck zu und brachte den goldenen Ehering zum Vorschein. » Er hat sich geändert, er hätte mich nicht, wie du es sagst, für seine Ziele missbraucht. Aber du ... Du bist völlig blind.«
Ihr Gesicht war vollkommen mit Tränen überströmt. Sie stand auf, drückte mit der Rechten den Ring an ihre Brust und schlug mit der Anderen ihrem Vater in den Bauch. Durch die Wucht des Schlages flog dieser ein paar Meter weit durch die Luft und begrub bei der Landung zwei Kirchenbänke unter sich. » Ich werde ihn zurückbringen und zeigen, dass sein Weg der Richtige ist.« Der auf den Trümmern liegende Vater stand auf und streckte seine Hand nach seiner Tochter aus, die gerade in die Fluten des Lichts der hineinscheinenden Sonne verschwand und sank danach zusammen. » Was habe ich nur getan und was wird sie erst tun? Ich habe versagt.«


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hüter des Dritten Auges
BeitragVerfasst: Mo Mai 09, 2011 8:38 pm 
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Registriert: Mi Apr 27, 2011 1:24 pm
Beiträge: 3
Prolog 2


as wollt ihr dafür?“ man konnte die Gesichter der beiden Männer nicht erkennen, der Sprecher hatte gerade die Laterne in der Seitengasse durch einen gezielten Steinwurf zerstört..
» Ich kann es euch nicht verkaufen, meine Frau… es ist ein Familienerbstück.“
» Wir hatten doch schon darüber gesprochen ich gebe euch viel mehr Gold als der Stein wert ist, ihr könnt euer Weib mehr als genug entschädigen und für euch bleibt auch mehr als genug übrig.“
»Nein ich kann nicht, die würde mich umbringen und mich aus dem Haus schmeißen.“
»Ihr lasst euch so von eurem Weib vereinnahmen? Welcher andere Mann…“
» Ihr kennt sie nicht, sie stammt aus einer reichen Kaufmannsfamilie sie könnte mich ohne weiteres ins Verderben stürzen.“
»Das könnte ich auch.“
Wenn es hell gewesen wäre, hätte das Grinsen sicherlich dasselbe bewirkt wie das Folgende.
Der Mann brach plötzlich unter einem Schmerzensschrei zusammen und fasste sich an seinen rechten Fuß. Ein langer, dicker und jetzt blutiger Dorn hatte sich durch seinen Schuh gebohrt.
» Besorgt den Stein oder ihr und eure Frau werden so aussehen wie euer Fuß. Mit dem Gold könntet ihr auch die nächsten Jahre alleine überleben. Nur tut es, oder ich werde ihn mir selbst holen. Verschwindet und seid Morgen wieder hier, zur selben Zeit.“
Der Mann humpelte ohne zurück zu blicken so schnell er konnte aus der Gasse.
Edwards Sichtfeld weitete sich wieder und er blickte dem Mann hinterher. „Ich habe schon wieder die Kontrolle verloren. Was ist nur los mit mir, seitdem ich weiß wo der Stein ist?“
Schweiß überströmt brach er, noch auf der Stelle, zusammen.
Die Sonne schien ihm ins Gesicht und die ersten Regentropfen liefen an seiner Wange herunter, als er mühsam die Augen öffnete. Edward blickte sich um, er war noch immer in der Gasse vom Vorabend in der kleinen Stadt Helen auf Oriphas, dem kleinsten der 12 Kontinente. Mühsam richtete er sich auf und musste sich darauf erbrechen. Nachdem er endlich wieder richtig atmen konnte, taumelte er aus der Gasse und blinzelte noch einmal in die Sonne. Die Turmuhr schlug gerade zum zwölften Mal. Acht Stunden musste er noch warten, dies war leicht zu schaffen, er hatte schon viel Zeit mit Suchen verbracht, da viel das Warten nicht schwer.


*

Zur vereinbarten Zeit wartete er wieder in derselben Gasse, fest entschlossen nicht wieder die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Plötzlich hörte Edward wie hinter sich eine Türe aufging. Er drehte sich um, doch im selben Moment hatte schon ein Schwert seine Brust durchbohrt. Wieder wurde er, von Schmerzen überwältigt, ohnmächtig.


*

Wie am vorigen Tag wurde er von der Sonne geweckt. Er lag in einem Graben neben der Straße und fasste sich hektisch an die Brust. Es verwunderte ihn nur ein wenig, dass keine Narbe von der Wunde zurückgeblieben war. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass ihm so etwas passierte, allerdings hatte er auch noch nie ein Schwert in der Brust.
Als er sich in Richtung Stadt umdrehte sah er Rauchschwaden zum Himmel aufsteigen. Er richtete sich auf und bemerkte neben sich einen Beutel, welcher in etwa die Form von einem großen, dicken Buch hatte. Er hob ich auf und wie er es erwartet hatte: Die Außenseite des Beutels war feucht.
„Was ist nur schon wieder geschehen, war das ich oder er? Ich will es gar nicht wissen. Auf alle Fälle habe ich den Wassertalisman, jetzt werde ich hoffentlich wieder etwas Ruhe finden.“
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hüter des Dritten Auges
BeitragVerfasst: Do Mai 19, 2011 10:29 pm 
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Registriert: Mo Mär 15, 2010 5:59 pm
Beiträge: 42
Hey Edward, ich weiß nicht, ob du dich noch an mich errinnerst, aber ich meine doch. Nett zu sehen, dass du noch ab und an hier auftauchst.

Zu deiner Geschichte kann ich nichts sagen, denn aus den zwei Prologtexten erfährt man nicht wirklich viel - aber es macht neugirig auf mehr, und das ist ja schonmal die halbe Miete beim Prolog.

Die KcKenzie Runde war geradezu legendär, aber ich bezweifle, dass es hier noch eine handvoll Leute gibt, die seinerzeit dabei war.

Wie dem auch sei, ich drücke dir die Daumen, dass du damit Erfolg hast und wünsche dir alles gute.

Lg,

Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hüter des Dritten Auges
BeitragVerfasst: So Mai 22, 2011 10:38 am 
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Registriert: Mi Apr 27, 2011 1:24 pm
Beiträge: 3
Hi Hans, ja eine wage Erinnerung ist vorhanden :mrgreen:
hab grade bissele viel zu tun deswegen sitze ich grade wenig am Computer.
Es gab früher einfach so viele gute Runden- weiß nicht wie es jetzt gerade aussieht, ich habe gerade einfach keine Zeit zum spielen.


Teil 1
Das Wirtshaus am Hafen

Bild

Kapitel 1
Edward


BildUMS!
Die Tür schlug auf doch niemandem im Wirtshaus schien sich um mich, den Neuankömmling zu kümmern, die Kapuze meines langen grünen Mantels fiel mir ins Gesicht und somit konnte niemand mein Gesicht sehen.
Alle schienen sich etwas zu entspannen als sie den süßlicher Honigduft wahrnahmen, der sich von mir ausbreitete. Erstmal stand ich da, nahm meine Kapuze ab und suchte nach einem freien Platz.
Einer der Anwesenden in Hinterteil des Raumes, wo noch viele Tische freiwaren, starrte mich eine Weile lang an, drehte sich dann aber wieder um und richtete seine Aufmerksamkeit seine Essen..
Charlotte McKenzie, die Wirtin und Besitzerin des Wirtshauses, stand auf um ihren neuen Gast zu begrüßen. Ihre Stirn war in Falten gelegt und ich befürchtete schon sie wüsste wer ich bin. Allerdings verschwanden die Fältchen so schnell wie sie gekommen waren und sie lächelte mich an.
» Herzlich Willkommen im Wirtshaus am Hafen, was kann ich euch bringen?«
Ich bestellte einen Wein sowie eine Platte mit vielerlei Gemüse und Obst.
» Ohh ihr habt also die Obst - Gemüse Platte gewählt wirklich eine gute Wahl «
Mit diesen Worten lief Charlotte in die Küche und gab die Bestellung an die Küche weiter.

Ich machte mich auf den Weg zu einem der freien Tische am Ende des Raumes, als mich von der Seite s der neugierige Mann von vorhin ansprach. Er stellte sich als Alexio Justin vor und schien ein freundlicher, wenn auch etwas vorschnell handelnder, Mann zu sein. Freundlich entgegnete ich ihm.
»Edward Curie ist mein Name, es freut mich euch kennen zu lernen«
»Setzt euch mein lieber, ihr scheint mir nicht aus der Gegend hier zu kommen.«
Für eine Antwort blieb mir keine Zeit, etwas anderes hatte meine Aufmerksamkeit erweckt.


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